Model Based Systems Engineering
Model Based Systems Engineering schafft ein einheitliches Modell für Ihr Projekt. Jeder kann die für ihn relevanten Informationen leicht in der eigenen, angepassten Ansicht finden und ist über das gesamte Projekt informiert, ohne mit mehreren Werkzeugumgebungen arbeiten zu müssen.
Was ist Model Based Systems Engineering (MBSE)?
MBSE ist die Zukunft des Systems Engineering. Es wird den Umgang mit zwei der wichtigsten Ressourcen von heute wesentlich effizienter gestalten: Zeit und Menschen. Das Führen durch ein Projekt wird intuitiv und einfach sein.
In der Entwicklungsphase eines Produkts nimmt die Komplexität ständig zu. Um diese riesige Menge an Informationen zu bewältigen, hilft MBSE bei der einfachen Navigation durch das verwendete Tool und beschleunigt den Informationsfluss zu jeder Abteilung. Der Systems Engineering-Prozess wird dadurch dynamischer und überschaubarer.
Der Wechsel von dokumenzentrischer hin zu modelbasierter Arbeitsweise beinhaltet:
- Strukturierung von Modellen
- Unterstützung der Anforderungen von der Systemebene bis hinunter zur Komponentenebene, z. B. Hardware
- Design auf höherer und niedrigerer Ebene
- Safety-, Security- und virtuelle Analysen
- Verifikations- und Validierungsaktivitäten

Die komplexen Phasen von MBSE
Phase 1
Stellen Sie sich die Komplexität Ihres Entwicklungsprozesses wie eine Familie vor. Er beginnt mit dem simplen Leben des Kindes: Sie definieren, in ihrem Entwicklungsprozess, was das erwartete Ergebnis ist.
Phase 2
Im Hauptteil übernehmen die Eltern den Prozess und verwalten die Beziehungen zwischen den 4 komplexen Bereichen, berechnen die Risiken, z.B. mit FMEA/TARA, FTA, HARA und führen virtuelle Analysen durch, um den besten Weg für ihr Kind – Ihr Produkt – zu finden.
- Dies ist auch eine Verlagerung der Komplexität, die in die Bereiche Hardware und Software getrieben wird.
- Die Komplexität der Richtlinien ist die kontinuierliche Zunahme der Anforderungen, z. B. Sicherheits- und Cybersicherheitsbelange, kreieren eine riesige Menge von Dokumenten und Daten unter sich ständig weiterentwickelnden Richtlinien.
- Die Folgen sind eine höhere Komplexität der Systemelemente und eine zunehmende Komplexität der Sub-Systeme von Systemen, die in ihre vernetzte Umgebung eingebettet sind.
Phase 3
Am Ende kommen wir zu den Großeltern, die den Prozess anzweifeln und die Durchführung eines Tests als Beweis anführen.
An einem Projekt können Hunderte oder Tausende von Personen beteiligt sein, die alle einen Überblick benötigen, die Systemarchitektur verstehen und sich mit verschiedenen Änderungswünschen auseinandersetzen müssen. Wie wollen Sie die Familie managen – die große Komplexität?
An diesem Punkt hilft MBSE Ihrer Organisation zu einer Sichtweise für jedes Mitglied, wenn eine Änderung auftritt, sind die Ingenieure in der Lage, ihre Arbeit schneller anzupassen.
Die Evolution des Systems Engineering

Dokumentenbasiert, Dokumentenzentriert
- Das Team konzentriert sich auf das Schreiben, Überprüfen, Aktualisieren und Freigeben von aufeinander folgenden Schritten
- Begrenzte Nachvollziehbarkeit von Änderungen und Designkonzepten
- Riesige Anzahl von Dokumenten
- Rückverfolgbarkeit muss mit mehreren Werkzeugen hergestellt werden
- Dokumentation ist abhängig von persönlichen Fähigkeiten
- Benötigt klare Informationsverarbeitung im Detail, um das Projekt zu organisieren
Modellgestützt, Modellzentriert
- Wissen ist in Modellen und Dokumenten enthalten
- Geschult im Systems Engineering Prozess
- Relevante Personen sind in der Modellierung der Systemarchitektur geschult, z.B. SysML
- Weniger Informationen sind in Dokumenten enthalten
- Alles ist über mehrere Tools miteinander verknüpft
- Navigieren durch das Projekt über Dokumente und Projekterfahrung
Modellbasiertes Systems Engineering
- Dokumente enthalten kein wichtiges Wissen für das Projekt, aber einige Dokumente können noch vorhanden sein
- Geschult im Umgang mit Model Based Systems Engineering
- Der Prozess hat eine klaren allgemeingültigen Datenbestand
- Prozess hat verschiedene Perspektiven für die Abteilungen, basierend auf dem verwendeten Modell
- Verwendung einer definierten Toolchain mit mehreren Perspektiven für jede Abteilung zur Verwaltung der umfangreichen Informationen
- Nutzung als Schnittstelle „Gateway“ zur Übertragung relevanter Informationen
- Änderungen sind für jeden, der betroffen ist, sichtbar
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Jan Zutter
Leiter Systems Engineering