Safety Management

Viele der modernen Technologien wurden entwickelt, um unser Leben einfacher und angenehmer zu gestalten, häufig sogar, um unser Leben zu sichern oder zu retten. Mit steigenden Ansprüchen an solche Systeme nimmt auch die Komplexität mit jedem weiteren Entwicklungsschritt zu, was höhere Ausgaben in die Sicherstellung der Funktionalität unvermeidbar macht. Abhilfe schaffen hier Aufklärung, Trainings und der Einsatz effizienter und standardisierter Safety Management Methoden.

Das COE Safety Management hat umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Bereichen des Safety Management gesammelt und baut diese kontinuierlich aus.

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Sascha Hackmann
Senior Consultant

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Angebot

Consulting Services

Unter Consulting Services verstehen wir bei INVENSITY Beratungsleistungen, wie die Schaffung einer Safety-Kultur oder die Befähigung der Mitarbeiter unserer Kunden.

Zur Etablierung einer Safety- Kultur gehört unter anderem die Definition und Bewertung von Prozessen und Rollen.

Wir bieten unseren Kunden an, Safety-Guidelines zu Arbeitsprodukten sowie Methoden und Prozesse, sowohl gemäß der jeweiligen Safety-Normen und gesetzlichen Anforderungen, als auch gemäß den Vorgaben des Unternehmens zu definieren. Wenn bereits Safety-Prozesse existieren, dann bieten wir an, Assessments der Prozesse durchzuführen und sie hinsichtlich Konformität mit den Norm-Vorgaben zu bewerten. Des Weiteren unterstützen wir unsere Kunden bei der Identifikation und Einführung von erforderlichen Rollen und befähigen sie durch Safety-Trainings und Coachings.

Management Services

Unter Management Services verstehen wir die interimsmäßige Übernahme der Rolle des Safety Mangers und Ausübung der dazugehörigen Aufgaben sowie die Bewertung von Arbeitspaketen.

Wir unterstützen unsere Kunden aktiv im Projektalltag zur Sicherstellung der Erfüllung der Anforderungen anzuwendender Normen und gesetzlicher Richtlinien entlang des Produktlebenszyklus. Im Zuge dessen bereiten wir notwendige Dokumentation auf, übernehmen Planungs- und Koordinationsaktivitäten (Safety Plan, Development Interface Agreement), führen Risikoanalysen durch (HARA), begleiten Systemfreigaben und erstellen dazugehörige Statements zur Bewertung der funktionalen Sicherheit (Safety Case).

Ebenso führen wir Compliance Checks und Impact Analysen durch, um Gaps hinsichtlich der aktuellen Implementierung bei unseren Kunden und gültigen Anforderungen zu identifizieren und zu schließen.

Supporting Services

Unter Supporting Services verstehen wir die interimsmäßige Übernahme der Rolle des Safety Engineers und den dazugehörigen operativen Support unserer Kunden.

Wir unterstützen unsere Kunden bei der fachlichen und technischen Realisierung bei der Entwicklung von Sicherheitskonzepten (Functional/Technical Safety Concept) und der Etablierung sowie Durchführung von Safety Analysen (FMEA, FTA, DFA, HAZOP). Dies reicht von der Konzeptentwicklung über das Review sowie Überarbeitung bestehender Dokumentation bis hin zur Vorbereitung unserer Kunden auf Systemfreigaben oder interner und externer Assessments.

Zudem bieten wir umfangreiche Tool-Kenntnisse sowie Templates und Guidelines für Arbeitspakete anzuwendender Normen.

Inhaltliche Ausrichtung

Functional Safety

Unsere Experten aus dem Bereich Funktionale Sicherheit unterstützen unsere Kunden bei der Umsetzung von Entwicklungsprojekten gemäß ISO 26262 und IEC 61508. Hierzu zählen zum einen die generelle Gestaltung und Etablierung von einzusetzenden Methoden und Prozessen sowie die Vorbereitung und Begleitung von Assessments und Audits. Zum anderen zählt hierzu die fachliche Unterstützung im Bereich Safety Engineering hinsichtlich der funktionalen und technischen Realisierung.

Safety of the intended functionality (SOTIF)

SOTIF (Safety Of The Intended Functionality) deckt Risiken ab, die sich aus einer beabsichtigten Systemfunktion ergeben, beispielsweise unter Berücksichtigung der Umwelt oder situativen Einflüssen . Ab einem SAE Automatisierungslevel von eins oder größer ist die Betrachtung alleinig durch die ISO 26262 nicht mehr ausreichend und ergänzend sollte SOTIF bei der Entwicklung berücksichtigt werden. Die ISO/DIS 21448 stellt genau diese Aspekte in den Fokus und bietet eine systematische Vorgehensweise, diese Risiken zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Analog zur ISO 26262 ist das Ziel, das mit dem SOTIF verknüpfte Risiko auf ein akzeptables Maß zu reduzieren. Die ISO/DIS 21448 beschreibt einen vollständigen Prozess, der  parallel zu dem in der ISO 26262 beschriebenen und in der Praxis etablierten Vorgehen zur funktionalen Sicherheit abläuft. Die steigende Anzahl an Fahrassistenzsystemen mit entsprechendem SAE Level unterstreicht die Relevanz von SOTIF für den Entwicklungsprozess aktueller und kommender Entwicklungsprojekte.

System Safety

System Safety beschreibt einen ganzheitlichen Ansatz, um die Risiken, welche von einem System ausgehen, zu eliminieren oder zu minimieren. Ein Leitstandard für Systemsicherheit in der Verteidigungsindustrie ist der MIL-STD 882E, der einen Prozess zur Beseitigung von Gefahren und zur Reduzierung von Systemgefährdungsrisiken definiert. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrungen im MIL-STD 882E Systemsicherheitsprozess, beginnend bei der Gefahrenanalyse (PHL, PHA, FHA etc.) bis hin zu den Bewertungs- und Verifikationsaufgaben (z.B. SAR).  Zudem bietet wir Wissen und Unterstützung bei der Erreichung der Konformität sowie bei der Integration der Anforderungen eines Standards der funktionalen Sicherheit (IEC 61508, ISO 26262) in den Systemsicherheitsansatz an.